BEING SELVES
16 Photos, 50 cm x 60 cm
C-print
2005

Diese Serie Porträts sind so genannt unbewusst entstanden. Sie wurden nähmlich im totalen Dunkel gemacht, nach einer unbestimmten Zeit. Ich saß dem Model in einem total dunklen Raum gegenüber. Das Model wusste, es würde ein Foto mit Blitzlicht geben, aber er/sie wusste nicht wann das passieren würde. Ich dagegen wusste das auch nicht wirklich, denn ich machte es dem Model abhängig; wir waren leise, und ich hörte auf dem Person, und versuchte spüren wie er/sie mich gegenüber saß. Und in einem unbestimmten aber richtigen Moment, zah ich die Kamera ab.
Das Model konnte sich nie auf den plötzlicher Blitz vorbereiten, wegen der lange wartezeit in dem sie/er vergaß wozu er eigentlich da war. Und der Foto wurde schon gemacht, vordem das erschrecken da war. Der Foto zeigte das abwesende Gesicht von Dunkel und Still sein.
Ich suchte den Abwesend-sein selber, so neblig, schattig und unfest wie es auch ist. Daher hab ich später entscheiden die Bilder unscharf ab zu ziehen. Der Zuschauer hat kein Fokus mehr, die Gesichte sind ungreifbar, abwesend.

Dieser ganze Prozess des Zusammenseins im kompletten Dunklen, in Stille und Erwartung, war eine intensive Erfahrung einer Begegnung, die ich weiterentwickeln wollte. Das Foto wurde weniger wichtig. So entstand der Being-Booth.

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